{"id":1871,"date":"2011-11-26T11:42:16","date_gmt":"2011-11-26T10:42:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/?p=1871"},"modified":"2011-11-26T11:42:16","modified_gmt":"2011-11-26T10:42:16","slug":"neuer-hoch-valider-und-reliabler-intelligenztest-entwickelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/archive\/1871","title":{"rendered":"Neuer, hoch valider und reliabler Intelligenztest entwickelt"},"content":{"rendered":"\t<p>Nach vielen bemerkenswert hingebungsvollen Versuchen der Vergangenheit, Intelligenz &#252;ber die Performanz bei unz&#228;hligen, eher weniger positiv-konnotierter Aufgaben zu ermitteln und bei aller sowohl professioneller und vom Stammtisch gesteuerter Resilienz gegen&#252;ber solchen Verfahren, ist es mir gelungen, einen metrisch einwandfreien Intelligenztest zu entwickeln, der wenigstens weitreichend kulturell unabh&#228;ngig ist (au&#223;er manchmal halt).<\/p>\n\n\t<p>Gemessen wird Intelligenz demnach nur noch mit einem einzelnen Item, und was insbesondere diejenigen freuen wird, die einen klassischen Test einmal erlebt haben: der Test funktioniert vollst&#228;ndig ohne die bewusste Bearbeitung durch die Probanden, d.h. der Widerwillen bei der Bearbeitung f&#228;llt v&#246;llig weg und demnach auch der Bias, der durch die unangenehme Erfahrung entsteht. Gemessen wird Intelligenz fortan durch die Wegstrecke, die jemand nach dem Verlassen einer Rolltreppe zur&#252;ck legt und er\/sie gleichzeitig eine unmittelbare Aufgabe erh&#228;lt (z.B. einen Telefonanruf oder eine r&#228;umliche Orientierungsaufgabe).<\/p>\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1872\" title=\"Die Rolltreppe: der neue Intelligenztest\" src=\"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/rolltreppe.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/rolltreppe.jpg 350w, https:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/rolltreppe-300x210.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n\n\t<p>Abbildung 1: Der Rolltreppentest als metrisches Korrelat zu weit aufw&#228;ndigeren Verfahren zur Messung menschlicher Intelligenz.<\/p>\n\n\t<p>Die Performanz auf der Sekund&#228;raufgabe geht nicht in das Testergebnis mit ein, sie dient lediglich zur Aktivierung einer zus&#228;tzlichen Handlungsoption. Je intelligenter die Probanden sind, desto weiter bewegen sie sich trotz Aktivierung der Sekund&#228;raufgabe von der Rolltreppe fort. Bewegen sie sich in hinreichende logistische Entfernung, so wird der Test mit einer h&#246;hrer priorisierten Sekund&#228;raufgabe wiederholt. Jedoch brauchen weniger als 1% der f&#252;r die Normierung herangezogenen Probanden &#252;berhaupt eine solche Sekund&#228;raufgabe.<\/p>\n\n\t<p>Der Test misst v&#246;llig reliabel (r=.993 f&#252;r den Retest) und valide (r=.922 zum Berliner Intelligenz- und Strukturtest) die Gesamtintelligenz der Probanden. Er ist jedoch deutlich schneller als klassische Tests. Der Testaufbau ist derzeit noch ein wenig teuer: hier m&#252;ssen noch kosteng&#252;nstigere Verfahren entwickelt werden (es sollte einen Sonderforschungsbereich dazu geben).<\/p>\n\n\t<p>Der Vergleich mit Computersimulationen zeigt leider wenig Vielversprechendes. So ist die Kreuzvalidierung zwischen dem realen Verfahren und der Simulation nur mit r=.27 anzugeben. Allerdings scheint der Erfolg der Computermessung stark mit der Expertise innerhalb von r&#228;umlich-relational hoch anfordernden Computerspielen (z.B. First Person Shootern) zusammen zu h&#228;ngen. Durch diese Moderatoren sollen simulierte Verfahren so lange von der Testung ausgeschlossen werden, bis die Bedienung solcher Spiele zum regul&#228;ren Curriculum an Schulen geh&#246;rt. Ein Umstand, den es in Deutschland vermutlich in n&#228;chster Zeit so nicht geben wird.<\/p>\n\n\t<p>Dies ist ein gro&#223;artiger Durchbruch!<\/p>\n\n\t<p>Insbesondere f&#252;r Unternehmen, die bereits &#252;ber Rolltreppeninstallationen verf&#252;gen, ist der Test spielerisch einfach durchzuf&#252;hren und seine Auswertung bedarf dann auch nicht allzu trainierten Personals (es ist ja hier lediglich eine Distanz in Metern zu ermitteln). Der hier vorgstellte Test wird Personaleinstellungstests um ein Vielfaches erleichtern.<\/p>\n\n\t<p>Wer einen von mir geeichten Zollstock (mit Meterangaben) als standardisiertes Testinstrument samt Durchf&#252;hrungs- und Auswertungleitfaden k&#228;uflich erwerben m&#246;chte, m&#246;ge sich mit mir per E-Mail in Verbindung setzen. Das Personal-IQ-1 Set gibt es bereits f&#252;r 489 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) und im Gegensatz zu klassischen Tests darf der Auswertungsbogen beliebig vervielf&#228;ltigt werden.<\/p>\n\n\t<p>Ein Verfahren f&#252;r Gehbehinderte ist bereits in Vorbereitung und befindet sich in der Validierungsphase.<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\t<p>Nach vielen bemerkenswert hingebungsvollen Versuchen der Vergangenheit, Intelligenz &#252;ber die Performanz bei unz&#228;hligen, eher weniger positiv-konnotierter Aufgaben zu ermitteln und bei aller sowohl professioneller und vom Stammtisch gesteuerter Resilienz gegen&#252;ber solchen Verfahren, ist es mir gelungen, einen metrisch einwandfreien Intelligenztest zu entwickeln, der wenigstens weitreichend kulturell unabh&#228;ngig ist (au&#223;er manchmal halt). 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