{"id":27,"date":"2005-12-20T19:29:45","date_gmt":"2005-12-20T17:29:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/?p=27"},"modified":"2005-12-20T19:29:49","modified_gmt":"2005-12-20T17:29:49","slug":"ob-unsere-studiengebuhren-die-lehre-verbessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/archive\/27","title":{"rendered":"Ob unsere Studiengeb\u00fchren die Lehre verbessern?"},"content":{"rendered":"\t<p>Verbesserung von Lehre ist teuer und sie kostet Zeit. Es kursiert nach wie vor seit vielen Jahren eine alte Binsenweisheit, ein Aberglaube, der besagt: Stell&#8217; nur doppelt so viele Lehrkr&#228;fte ein und die Lehre wird automatisch besser&#8212;eine Ma&#223;nahme (nebenbei bemerkt), die ca. 4200 Euro Studiengeb&#252;hren pro Student oder Studentin pro Semester erfordern w&#252;rde, vorausgesetzt, dieses Geld fl&#246;sse auf direktem Weg und in vollem Unfang an die Seminare und Institute. Da w&#228;re die Verwaltung noch nicht einmal mit drin. Nun ist&#8217;s nicht schwer, sich vorzustellen, dass die Idee vom doppelten Lehrpersonal eine weit entfernte Wahrheit in sich tr&#228;gt, jedoch in der Art der Forderung Unsinn ist.<!--more--> Will man Ausbildung verbessern, indem man Ausbildung vergisst? Vielleicht muss es hei&#223;en &#8220;doppelt so viele <em>gut ausgebildete<\/em> Lehrkr&#228;fte&#8221;. Aber die Idee &#8220;doppelt&#8221; ger&#228;t vor dem Hintergrund der Idee &#8220;Ausbildung&#8221; deutlich in den Hintergrund. Bislang haben wir Lehrkr&#228;fte an der Hochschule jedoch <em>&#252;berhaupt<\/em> gar nicht als Lehrende ausgebildet. Hochschullehrende sind also zun&#228;chst v&#246;llige Laien im Hinblick auf Lehre. Die ben&#246;tigten Qualifikationen und Zug&#228;nge zu den entsprechenden Stellen unterschiedlicher Karrierestufen haben nach wie vor absolut nichts mit der Qualifikation in der Lehre zu tun.  Jemand kann zuf&#228;llig gut lehren oder eben nicht. Jemand h&#228;lt sich f&#252;r einen erstklassigen Hochschullehrer oder eben nicht. Entsprechende Bem&#252;hungen zur Ausbildung der Lehrenden sind verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig jung und bereits nach kurzer Zeit erstaunlich vielversprechend. Sie haben als Zielgruppe&#8212;wenn auch nicht erkl&#228;rterweise, dann aber doch in der akademischen Wirklichkeit&#8212;junge Lehrende. Ihnen (uns) winken Zertifikate, die in einer vagen (aber eben hinreichend vagen) Zukunft einen wertvollen Zusatz, vielleicht das &#8220;Z&#252;nglein an der Wage&#8221; bedeuten k&#246;nnen. Etablierte Lehrende erreicht man damit kaum und wenn, dann nur informell&#8212;&#252;ber die Berichte und Innovationsvorschl&#228;ge ihrer jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Programme lassen sich im Internet einsehen und sind schon beim Themen&#252;berblick hinreichend plausibel. Viele Seminare und Institute unterst&#252;tzen inzwischen diese Weiterbildung f&#252;r ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf diesem Wege zur Professionalisierung der Lehre beitragen. Also ist alle Antwort, hier vor allem die Antwort nach der Anlage der Studiengeb&#252;hren, wieder nur in der Ausbildung zu finden&#8212;w&#228;hrend man als Au&#223;enstehende vielleicht kopfsch&#252;ttelnd dasteht, wenn man erf&#228;hrt, dass bislang gar nicht ausgebildet wurde?<\/p>\n\n\t<p>Kommen wir nochmal zur&#252;ck auf das Eingangsargument, jenen Aberglauben, den wir bereits in die Ecke der M&#228;rchen verwiesen haben. Stellen wir uns einen Handwerkerbetrieb vor&#8212;meine Begeisterung f&#252;r Menschen, die mit ihren H&#228;nden etwas anzufangen wissen und dabei eine Virtuosit&#228;t an den Tag legen, die einen ins Staunen versetzen kann, ist unter meinen Freunden gut bekannt. Werfen wir den Blick in eine neue Schreinerei, die ausbildet. Junge Schreiner zum Beispiel. Die Meisterin steht voll Hingabe &#252;ber einer, sagen wir mal: Fr&#228;sung. 482 Menschen, junge, auszubildende Schreinerinnen und Schreiner, sie blicken Ehrfurchtsvoll auf die Hand der Fachfrau (diese wird auf einer Gro&#223;projektion vergr&#246;&#223;ert). Sie machen sich Notizen. Sie lernen. Alles wird aufgezeichnet, so dass sich jeder alles sp&#228;ter noch einmal aus drei Blickwinkeln ansehen kann. Nach drei Jahren sind sie alle Schreinerinnen und Schreiner. Gesellen zumindest. Nein? Gut, das Beispiel ist gemein, sogar polemisch und es hat auch L&#252;cken. Dennoch gibt es Methoden, Kunstkniffe des Lehrens und Lernens, die nicht f&#252;r jede Gruppengr&#246;&#223;e anwendbar sind. Leider sind das oft die guten &#8220;Zaubertricks&#8221;. Daher r&#252;hrt der Aberglaube: &#8220;Doppelt so viele Lehrpersonen&#8221;&#8212;weil man sich danach sehnt, gute, effektive Lehre zu machen.<\/p>\n\n\t<p>Und weil diese Sehnsucht bleibt, suchen wir nicht selten in neuen Technologien nach Auswegen. Auch hier sto&#223;en wir bisweilen auf Gl&#228;nzendes, weniges davon ist Gold. Viele gute Jahre lang&#8212;passend zum Auf- und Untergang des Neuen Marktes&#8212;ist an technologischer Funktionalit&#228;t gebastelt worden. Einige der damaligen Startups existieren sogar noch und verkaufen gutgl&#228;ubigen Kunden wahnwitzig &#252;berteuerte Produkte, die es l&#228;ngst (und wesentlich besser) kostenlos zu haben gibt. Gleich um die Ecke aus der Open Source Gemeinde. Um ein vielfaches leichter zu installieren, um ein vielfaches besser dokumentiert, um ein vielfaches leichter zu administrieren, mit schnelleren Updates und einem Support auf Foren und Listen, dass einem H&#246;ren und Sehen vergeht&#8212;mit ein wenig weniger Marketing, klar. Das reicht f&#252;r manche Kunden oft schon aus, um f&#252;nf- oder sechsstellige Betr&#228;ge f&#252;r vergleichbare oder veraltete Software hinzubl&#228;ttern. Es hat &#252;ber ein Jahrzehnt gedauert, bis man in der Anwendung gemerkt hat, das die reine technologische Funktionalit&#228;t ohne Bezug zur Lehranwendung gar nicht weiterbringt. Die gro&#223;e Mehrzahl dereinst entwickelter Produkte verk&#252;mmern ungenutzt. Dazu kommt, das viele der als neu erdachten Erkenntnisse &#252;ber Multimedia bereits erforscht waren. Es gab ausgesucht hochwertige Forschung &#252;ber Hypertext, lange bevor das Internet &#252;berhaupt ein Massenmedium wurde, lange bevor man Hyptertext <em>&#252;berhaupt<\/em> mit Internet verband. Es gab zudem das Schulfernsehen, die Fernstudieng&#228;nge mitsamt ihrer Begleitforschung. Vor allem zum Einsatz und zur Gestaltung von Video sind in den 1970er Jahren gro&#223;e Forschungsprojekte gelaufen. Nur wenige haben sich an die didaktischen Besonderheiten wirklich gemischter, zusammengef&#252;gter Medien gewagt. Die Produktion und Erforschung des Notwendigsten ist inzwischen abgeschlossen. Jetzt darf man sich Gedanken &#252;ber den Einsatz machen&#8212;wieder einmal. Und glauben Sie mir: Es ist <em>nicht<\/em> entscheidend f&#252;r den Ausgang einer Veranstaltung, ob ein Forum nun blau oder orange ist, ob Sie nun einmal einen Chat durchf&#252;hren oder nicht, so lange das nicht zu 100% in Ihr Lehrkonzept integriert ist&#8212;also f&#252;r Teilnehmer mit direkt erkennbarem Mehrwert nutzbar ist und inhaltlich einen Sinn ergibt. Dass das sehr wohl m&#246;glich ist, sich aber nur mit zus&#228;tzlichem Aufwand gestalten l&#228;sst, zeigen Projekte, wie das F-MoLL Projekt und seine Vorg&#228;nger.<\/p>\n\n\t<p><img src=\"\/pic\/buch.gif\" alt=\"Information\" \/> <a href=\"http:\/\/f-moll.uni-freiburg.de\/\" target=\"_blank\">F-MoLL . Mobilit&#228;t in Lehre und Lernen in Freiburg.<\/a><\/p>\n\n\t<p>Man darf dabei jedoch feststellen, dass die Annahme, welche technologiebasierter Lehre einen finanziellen Vorteil versprach, schon vor Jahren begraben wurde. Auch die Wiederverwertbarkeit von Inhalten hat sich als nicht haltbar erwiesen. Zu eng verbunden sind Inhalt und Design, zu abh&#228;ngig die Syntax und Semantik des Lehrens. Was auf reiner Informationsebene (etwa in <span class=\"caps\">XML<\/span>) funktioniert, ist als Metapher nicht in die komplexen Dom&#228;nen der Lehre zu &#252;bertragen. Es bleiben hier Ausnahmen bestehen&#8212;vor allem bei der Simulation teuerer Ger&#228;te. Wir haben auch herausgefunden (welch ein Wunder!), dass &#8220;der Einzelne&#8221; mit Software und Onlineangeboten <em>nicht automatisch<\/em> besser erreicht wird (h&#228;ufiges Argument), nur weil er oder sie Zugang zu einem Angebot hat. Hier ist wesentlich mehr n&#246;tig, angefangen von der Betreuung, der Motivierung (schlie&#223;lich muss nicht selten der Lernalltag umgestellt werden, was anf&#228;ngliche Schwierigkeiten mit sich bringen kann), der Organisation von Qualifikation, Sicherheit (bei Tests). Schlie&#223;lich kommen von anderer Seite Studien, viele f&#252;hlten sich &#8220;verloren&#8221; in der digitalen Welt. Allein gelassen. &#196;hnliches gilt auch im &#220;brigen f&#252;r die Lehrpersonen, obschon dies nicht so v&#246;llig absurde Z&#252;ge annahm, wie die Austattung der Schulen anfang der 1990er Jahre mit ein paar Rechnern ohne Weiterbildungsangebot f&#252;r Lehrer&#8212;zum Teil sogar ohne Software! Dennoch m&#252;ssen auch Hochschullehrende in der Nutzung der neuen Technologien ausgebildet werden. Will man dies erreichen, ohne dass man nur schnell einen Rundgang durch die Funktionalit&#228;t einer Software macht&#8212;was im Verh&#228;ltnis ein einfaches Unterfangen ist&#8212;so wird das im Verh&#228;ltnis zu den Anschaffungskosten von Rechnern und Software wieder teurer. Die Technologien sind aber nur von Menschenhand sinnvoll einsetzbar&#8212;ich wei&#223;, das klingt v&#246;llig trivial, wurde aber zu oft vergessen, dass man&#8217;s nicht nochmal schreiben sollte.<\/p>\n\n\t<p>Dabei wollten wir doch die gro&#223;en Gruppen ausgleichen, den Einzelnen besser erreichen. Lehre mit 300 Menschen machen, die aber betreut werden, als seien sie in einer Gruppe zu zw&#246;lf. Wir wollte doch Expertise ausbilden, wie in der real existierenden Schreinerei, nicht wie in der oben polemisch konstruierten. Ist die L&#246;sung der Probleme, namentlich: die Verbesserung der Lehre nun eine Aufstockung des Lehrpersonals? Eine Ausbildung des vorhandenen Personals? Die Invenstition in neue Technologien und in deren Best&#252;ckung durch sinnvoll eingebettete Inhalte (was immer das im Einzelfall wieder bedeutet)? Oder alles zusammen&#8212;ein geeigneter, ein guter Mix, irgendwie halt sinnvoll, also: bedeutsam eben, naja, irgendwie?!<\/p>\n\n\t<p>Ja. Das alles geht. Wir wissen sogar wie! Das ist immerhin unser Beruf. Man kann an allen Ecken und Enden mit viel und mit wenig Ressourcen Ver&#228;nderungen durchf&#252;hren. Sollen diese Ver&#228;nderungen drastisch merkbar sein&#8212;so etwa im Sinne einer Wahlkampfverwendbarenwirksamkeit&#8212;dann brauchen wir sehr viele Ressourcen. Im Kleinen tut&#8217;s schon wesentlich weniger. Ach, eine einzige zus&#228;tzliche Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter, das w&#228;re schon etwas. Sie sehen schon, wir landen allm&#228;hlich aus den hypothetischen H&#246;hen in einem Alltag, indem es inzwischen an allem knapper geworden ist. Jede Kleinigkeit hilft. Ernsthaft. Ich erinnere mich an frohe Kindertage, wo Menschen, ein Kamel (was f&#252;r ein Ereignis!) im Schlepptau, f&#252;r Tiere sammelten. Vielleicht k&#246;nnen wir auch so etwas machen. Unsere Kamele wirken aber nicht so anziehend auf Kinder, leider. Vielleicht m&#252;ssen wir daran auch noch etwas &#228;ndern&#8212;bevor die gut aussehenden Kamele v&#246;llig fachfremder Regionen (um jetzt nicht <em>Religionen<\/em> zu sagen) die ganze gem&#252;tliche Fu&#223;g&#228;ngerzone vollge&#228;pfelt haben und bei den Passanten am Ende noch der Eindruck entsteht, die daraus emporsteigenden Ger&#252;che seien die neue frische Landluft (und vielleicht sogar gesund)&#8212;um diese kleine Metapher einmal auf die Spitze zu treiben&#8212;nehmen Sie&#8217;s mit einem L&#228;cheln, als kleinen satirischen Exkurs; das hilft uns auch immer.<\/p>\n\n\t<p>Die Frage l&#228;&#223;t sich, zum Greifen nah, fast schon beantworten: Jede Kleinigkeit hilft. Die Studentin, die gestern nichts zahlt (jedenfalls nicht offensichtlich) und heute etwas zahlt, will aber eine deutliche &#196;nderung sp&#252;ren. Sofort. F&#252;r sie ist es eher unsinnig, wenn durch ihr Geld morgen bessere Hochschullererinnen da sind (da ist sie n&#228;mlich nicht mehr da) oder irgendwann neue Infrastruktur entsteht. Cash and carry. Sie will heute mehr, sonst ist sie (zurecht) entt&#228;uscht, wird ihr doch Bildung als Ware und die Hochschule als Markt verkauft&#8212;Humbold? Humbug. Was bleibt ist vielleicht ein &#8220;Hum-Burger&#8221; (Ich entschuldige mich vorbehaltslos schon im Vorhinein f&#252;r den geschmacklosen Kalauer). Bittesch&#246;n? Geschnitten oder am St&#252;ck? Darf&#8217;s ein bisschen mehr sein? Allerdings wird&#8217;s so ohne Weiteres kein bisschen mehr sein. Weil jeder der angesprochenen Aspekte Zeit braucht. Vorbereitung. Eher in Jahren, denn in Wochen zu bemessen. Werden wir sie (die Studentin) dann bedienen, wie am Handyladen um die Ecke? So &#224; la: okay, wir haben hier zwar kein einziges Ger&#228;t, das wirklich funktioniert, aber sieh&#8217; mal, wir haben sch&#246;nere Aufsteller als die Jungs und M&#228;dels in <span class=\"caps\">ACME<\/span>-Stadt? Ist das nicht irgendwie alles cool bei uns? So irgendwie halt jung und dynamisch? Drucken wir dann einfach ein paar Hochglanzbrosch&#252;ren mehr? Stellen wir Sales-Personal ein? Ein Callcenter? Eine Study-Hotline? Wir werden ihr doch irgend etwas direkt bieten m&#252;ssen, von einem Semester zum n&#228;chsten!<\/p>\n\n\t<p>Aber all die Verbesserungsideen, all die ausf&#252;hrliche Forschung m&#252;ssen doch jetzt auch endlich mal zu einer besseren Lehre f&#252;hren. Ich kann Sie beruhigen. Da tut sich inzwischen viel, dank der unerm&#252;dlichen Hingabe von mir bewunderter Kolleginnen und Kollegen.<\/p>\n\n\t<p>Aber zur&#252;ck zu den Studiengeb&#252;hren, die ein ganz anderes Thema sind. Wer j&#252;nger ist oder wem sich Fragezeichen aufdr&#228;ngen, der schlage kurz unter dem Begriff <em>Solidarpakt<\/em> nach. Der l&#228;uft aus. Sozusagen zum genau geeigneten Zeitpunkt. Ich hab&#8217;s nicht gerechnet, aber ich vermute, die Studiengeb&#252;hren werden dringend gebraucht, <em>damit sich nichts zum Schlimmeren &#228;ndert<\/em>. Da k&#246;nnen wir in der Tat sehr froh dr&#252;ber sein. Vermutlich wird die Studentin daf&#252;r aber wenig Verst&#228;ndnis haben. Sie geh&#246;rt indes nicht nur zu einer weniger werdenden Art (auch die Hochschulen wird der demographische Wandel hart treffen), sondern wird sich sowohl als W&#228;hlerin als auch als Kundin betrogen f&#252;hlen. Als erstere trifft sie ihre Entscheidungen, wie man das kennt. Als letztere k&#246;nnte sie sich dazu entscheiden, schlicht woanders hinzugehen. Ob das der Bildung der &#8220;Center Of Excellences&#8221; zutr&#228;glich ist, ist fraglich. Mit vorangegangenem Begriff (&#8220;Center of Excellence&#8221;) bezeichnet man in Deutschland neuerdings den Versuch, mit einem zwanzigstel des Etats entsprechenden und einschl&#228;gig bekannten ausl&#228;ndischen (meist US-amerikanischen) Hochschulen ebenb&#252;rtig zu werden. Sie sehen, wir haben noch viel vor uns!<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\t<p>Verbesserung von Lehre ist teuer und sie kostet Zeit. Es kursiert nach wie vor seit vielen Jahren eine alte Binsenweisheit, ein Aberglaube, der besagt: Stell&#8217; nur doppelt so viele Lehrkr&#228;fte ein und die Lehre wird automatisch besser&#8212;eine Ma&#223;nahme (nebenbei bemerkt), die ca. 4200 Euro Studiengeb&#252;hren pro Student oder Studentin pro Semester erfordern w&#252;rde, vorausgesetzt, dieses Geld fl&#246;sse auf direktem Weg und in vollem Unfang an die Seminare und Institute. Da w&#228;re die Verwaltung noch nicht einmal mit drin. 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