{"id":297,"date":"2007-04-25T16:27:50","date_gmt":"2007-04-25T15:27:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/?p=297"},"modified":"2007-04-25T16:27:50","modified_gmt":"2007-04-25T15:27:50","slug":"wirrtex-zum-semesterbeginn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/archive\/297","title":{"rendered":"Wirrtex zum Semesterbeginn"},"content":{"rendered":"\t<p>Die einen bleiben liegen, andere, weniger wichtige dr&#228;ngen der Bearbeitbarkeit, und ich finde mich wieder im Wirrtex des wieder aufgeflammten Semesters. Reisen war anders, wenngleich nicht weniger anstrengend. Jetzt wieder Teil und auf dem Planet Erde. Es ist manchmal ein M&#252;hsal, wenn nicht: ein Rinnsal. Seit Tagen versuche ich wenigstens die drei Zeilen Code noch nachzuholen, die dringend in den, neinein, in <em>den<\/em> Algorithmus geh&#246;ren, w&#228;hrend ich schon wieder Stimmen h&#246;re: &#8220;How can I&#8230;?&#8221; Koreaner k&#246;nnen sehr interessiert sein. Mails bleiben transatlantisch weitestgehend ruhig. Das ist aber die Ruhe vor dem Sturm. Hier wird man auch noch nachlegen, nachschreiben, nachreichen m&#252;ssen. Will meinen: m&#252;ssen, eigentlich: <em>d&#252;rfen<\/em>. Man behandelt uns sehr zuvorkommend. Da will man niemanden h&#228;ngen lassen. Trost ist Seminar. Weil da die Menschen sind, mit denen man doch ausgesucht gerne zusammen arbeitet. <!--more-->Daher ist hier nicht vom Zeitraub die Rede. Aber mit dem Interesse der Studierenden w&#228;chst nat&#252;rlich der Arbeitsaufwand. Aber er gewinnt auch im besten Sinne der Angelegenheit an Qualit&#228;t. Ich bin also optimistisch.<br \/>\n<div style=\"text-align: center\"><img alt=\"Rote M&#252;hle\" id=\"image296\" src=\"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/wp-content\/uploads\/2007\/04\/rotemuehle.jpg\" \/><\/div><br \/>\nNoch Expos&#233;s gegen gelesen. Nachgedacht, beraten. Hoffentlich lebt die Stimmung weiter, die zu so guter Arbeit aus den Nachwuchsh&#228;nden und -k&#246;pfen gef&#252;hrt hat. Jetzt blo&#223; nicht aufgeben! Dann steht da in gewissen offiziellen Dokumenten noch was von Forschung. Wir sollen, sollten, d&#252;rfen, m&#252;ssen. Das Rad dreht sich weiter. Dieses Semester wollen wir unsere &#8220;kleine&#8221; (immer gr&#246;&#223;er werdende) Sommerstudie durchziehen. Bekommen wir&#8217;s hin, wird&#8217;s dreifach gut. Mehr kann, soll nicht verraten werden. An anderer Stelle sind hoch interessante Instrumente zu entwickeln und weit n&#246;rdlichere Kollegen laden sich kurzerhand zu einem Workshop ein. Ist eine gute Sache, keine Frage. Vor allem, wenn die unsere Instrumente einsetzen&#8212;was gar keine schlechte Idee w&#228;re. Aber wir haben schon noch ein paarmal Besuch. Auch fahren wir noch nach Bergen. Und vorbereitet sein, das will man ja auch noch. Also werden die wohl noch einen eigenen Beitrag leisten wollen. Dar&#252;ber m&#252;ssen wir noch verhandeln. Und unsere Studies mit dazu bringen. Wenn die Zeit haben. Ist ja mitten in der vorlesungsfreien Zeit, die gelegentlich irrt&#252;mlicherweise noch mit einem veralteten Begriff, wie: &#8220;Semesterferien&#8221; belegt sind. Fragen mich doch Studierende immer wieder, was ich denn so alles in den Semesterferien als Freizeitbesch&#228;ftigung unternehmen werden. Keine Klagen hier. Das h&#228;lt den Job abwechslungsreich. Auf in die Lehre.<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\t<p>Die einen bleiben liegen, andere, weniger wichtige dr&#228;ngen der Bearbeitbarkeit, und ich finde mich wieder im Wirrtex des wieder aufgeflammten Semesters. Reisen war anders, wenngleich nicht weniger anstrengend. Jetzt wieder Teil und auf dem Planet Erde. Es ist manchmal ein M&#252;hsal, wenn nicht: ein Rinnsal. Seit Tagen versuche ich wenigstens die drei Zeilen Code noch nachzuholen, die dringend in den, neinein, in den Algorithmus geh&#246;ren, w&#228;hrend ich schon wieder Stimmen h&#246;re: &#8220;How can I&#8230;?&#8221; Koreaner k&#246;nnen sehr interessiert sein. Mails bleiben transatlantisch weitestgehend ruhig. Das ist aber die Ruhe vor dem Sturm. Hier wird man auch noch nachlegen, nachschreiben, nachreichen m&#252;ssen. Will meinen: m&#252;ssen, eigentlich: d&#252;rfen. Man behandelt uns sehr zuvorkommend. Da will man niemanden h&#228;ngen lassen. Trost ist Seminar. 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