{"id":517,"date":"2008-04-16T16:42:33","date_gmt":"2008-04-16T15:42:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/?p=517"},"modified":"2008-04-16T16:42:33","modified_gmt":"2008-04-16T15:42:33","slug":"realisierungen-mut-neigung-konkretion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/archive\/517","title":{"rendered":"Realisierungen: Mut, Neigung, Konkretion"},"content":{"rendered":"\t<p>Direkt vor dem Siegeszug des Zynismus angehalten. Stop, keine heilige Stadt Zyn konstruieren. Der Fiesheitsthron auf konstant variabler Flucht, ohne Vorwurf, ungleich in der Welt herumgedreht. Eine Skizze fehlt bislang. So, wie wir allenthalben tageins, tagzwei, tagdrei auf Inspiration hoffen, warten. Manchmal vergeblich. Weil zu Mut auch noch Neigung geh&#246;rt. Ein durchaus seltenes Paar, manchmal fl&#252;chtig in den &#8220;Metamoment&#8221; einer Erregung gegossen. Ergo: Weiter <strike>warten<\/strike> harren, damit nicht allein und nur Gesellschaftsstempel ihren Abdruck auf den Mustern der Suchenden hinterlassen. Volker berichtete &#252;brigens eindrucksvoll &#252;ber einen wahrnehmungsorientierten Spezialfall, eine Fluchtsuche, wenn ich das mal so interpretieren darf (<img src=\"\/pic\/link.gif\" alt=\"Link\" height=\"11\"> <a href=\"http:\/\/www.metamoment.de\/?p=158\" title=\"Glass Eye von Volker Heine\" target=\"_blank\">&#8220;<em>glass eye<\/em>&#8221; hier lesen<\/a>). Die Phrasen, Volker, erlassen uns die ansonsten notwendige Neufindung immer artifizieller anmutender Begriffe, die vielleicht auch keiner mehr lesen wollte (secur. in &#8220;w&#246;ii&#8221;). Also w&#228;re es zur Beschreibung vielleicht ein Ausweg, wieder auf die Funktion zur Abbildung von Repr&#228;sentationen auf Repr&#228;sentationen zur&#252;ckzukommen (z.B. <img src=\"\/pic\/link.gif\" alt=\"Link\" height=\"11\"> <a href=\"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/?p=258\" title=\"Realisierungen, III\">so<\/a>). Konkret gedacht, lohnt es sich von Zeit zu Zeit mal hinter dem Baum hervorzukommen. Jemandem direkt in die Augen blicken. Ohne Frage, ohne Antwort. Einfach um des Moments willen.<!--more--><br \/>\n<p style=\"text-align: center\"><img src=\"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/avamim_00026855.jpg\" alt=\"Mut, Neigung, Konkretion\" \/><\/p><br \/>\nEs sei hier als eine eine M&#246;glichkeit angesehen, sich selbst in der Konkretion und dem realisierungs-abgebildeten Neigungs-Mut vorw&#228;rts zu bewegen. Nicht allein, weil die Konsequenz trivialerweise Bewegung w&#228;re, sondern auch, weil die damit gleich mit bewegten Ziele zu Mehrebenen-Grenzen werden (Dimensionen-Shift bereits mit eingedacht), an welchen man sich vortrefflich sto&#223;en und dann die Richtung &#228;ndern kann (und\/oder ihnen einen neue Richtung geben kann). Momentum oder gar Meta-Momentum? Jedenfalls r&#252;ckt damit eine Diskussion &#252;ber &#8220;<em>Flow<\/em>&#8221; und &#8220;<em>Floating<\/em>&#8221; in Reichweite. &#220;ber die industrielle Reichweite dieser Annahme soll an anderer Stelle nachgedacht werden. Hier steht die Pers&#246;nlichkeits-Entfaltende im Mittelpunkt. Meckerern k&#246;nnte das wie ein (gescheiterter) Versuch einer Rechtfertigung eines radikalen Individualismus vorkommen. Aber davon m&#246;chte ich mich am besten gleich hier und jetzt distanzieren. Und sei es auch nur, weil ich zumindest diese eine Diskussion <em>nicht<\/em> gerne f&#252;hren will. Bleibt festzuhalten, dass Mut nicht notwendigerweise Neigung hervorbringt und dass Neigung nicht notwendigerweise Mut erzeugt. Konkretion im oben vorgestellten Sinn bedarf sicher beidem und l&#228;sst die gesuchte Erf&#252;llung erlebbar werden, in dem sie nicht allein Momente (also Instanzen) erzeugt, sondern ebenfalls Momentum. Momentum ver&#228;ndert die Verteilung und Grenzwerte der Wahrscheinlichkeitsfunktionen mehr oder weniger Dauerhaft, gemessen an der Zahl mehrdimensional verf&#252;gbarer Grenzen. Die Grenzen haben selbst &#8220;Momentumpotential&#8221;, sind also keine Naturgesetze im Sinne eines funktional fixierten Uni-, Multi- oder Omniversums. Die als Individuum zusammengefassten Realisationen bewegen sich (Flow) in Relation zu sich bewegenden Grenzen (Shift). Das Flow-Erleben ist die Kongruenz der sinnesnahen Grenzen mit dem eigentlichen (ohnehin vorhandenen) Flow. Durch die Streifung (Erreichung) der Grenzen und durch den &#8220;Winkel&#8221; der Zusammenkunft, &#228;ndern sie in Relation zur Realisierung ihre Eigenschaften oder erfahren eine konstante oder weiterhin variable Ver&#228;nderung ihrer Eigenschaftsver&#228;nderung (Floating). Das ganze Gebilde ist damit nach vorangegangener Definition (<img src=\"\/pic\/link.gif\" alt=\"Link\" height=\"11\"> <a href=\"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/?p=206\" title=\"Realisierung Eins, Teil 2\">bei Bedarf nachlesen<\/a>) f&#252;r den Sinnesraum des Individuums notwendigerweise sowohl <em>dynamisch<\/em> als auch <em>komplex<\/em>. Mut und Neigung sind realisierte Dispositionen einer Instanz unterschiedlicher Persistenz. Konkretion ist der Einfluss der Instanz auf das Momentum. Konkretion erzeugt aber nicht Momentum, vielmehr soll eine wechselseitige Feedbackfunktion zwischen beiden erwartet werden.<\/p>\n\n\t<p>Hilft uns das im Alltag, etwa bei Entscheidungen? Vermutlich so noch nicht. Allenthalben bei der Rechtfertigung des Risikos k&#246;nnen wir uns auf fehlende Einsch&#228;tzbarkeit verlassen. Eine strukturelle Einsch&#228;tzung vornehmen, Meta-Momentum, wenn wir so wollen. Jedenfalls bin ich mir hier sehr sicher: Eine derart ver&#228;nderte Einsch&#228;tzung &#252;ber ansonsten f&#252;r die Erwartung gepr&#228;gtem Risiko wird so manch erlebenswerten Konkretionsmoment herbeif&#252;hren, den ich mit einer noch so gut geschulten Fantasie nicht zu greifen in der Lage w&#228;re.<\/p>\n\n\t<p>Daher: Viel Spa&#223; beim Anwenden!<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\t<p>Direkt vor dem Siegeszug des Zynismus angehalten. Stop, keine heilige Stadt Zyn konstruieren. Der Fiesheitsthron auf konstant variabler Flucht, ohne Vorwurf, ungleich in der Welt herumgedreht. Eine Skizze fehlt bislang. So, wie wir allenthalben tageins, tagzwei, tagdrei auf Inspiration hoffen, warten. Manchmal vergeblich. Weil zu Mut auch noch Neigung geh&#246;rt. 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