{"id":930,"date":"2009-07-22T12:10:39","date_gmt":"2009-07-22T11:10:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/?p=930"},"modified":"2009-07-22T12:10:39","modified_gmt":"2009-07-22T11:10:39","slug":"solistische-chorarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattenreigen.de\/schattenlog\/archive\/930","title":{"rendered":"Solistische Chorarbeit"},"content":{"rendered":"\t<p><p style=\"margin-bottom: 0cm;\">In Nachtfuchs 4, dem (nunja) vierten Teil der ewig w&#228;hrenden Opern-Trilogie aus eigenem Hause kamen wir ohne Chor nicht mehr aus. Das Thema hatte uns in die Antike gef&#252;hrt und das Libretto aber auch die Musik verlangten f&#246;rmlich danach. Zu dramatisch gro&#223; war bis hierhin das Thema geworden. Den Choralsatz f&#252;r die vier daf&#252;r vorgesehenen stellen ergab sich aus dem Kontext der Musik praktisch von selbst. Daniel Umbers gro&#223;artige Anap&#228;st-Strukturen, die somit ebenfalls recht klassisch angelegt werden, gaben eine gute Vorlage. Der Nachtfuchs ist bislang&#160; ein Studioprojekt, durch und durch. Auch wenn ich in eher romantischen Momenten immer wieder mal von einer konzertanten Realisierung tr&#228;ume &#8211; wozu mir aber allein die Expertise und das Geld fehlt. Aber das ist ein anderes Thema. Tr&#228;umen ist ja erlaubt. Vorerst soll erstmal diese lang ersehnte vierfach CD-Box fertig werden. Mit allem was dazu geh&#246;rt. Das ist nun auch der Chor. Also habe ich mir &#252;berlegt, was ein Chor ist. Ein Chor ist eine gleichzeitige Ansammlung vieler Stimmen, von denen Untergruppen (&#252;blicherweise vier davon) untereinander jeweils mehr oder weniger das Gleiche singen. Also habe ich Steffi gefragt, ob wir mal das Experiment wagen sollen durch &#8222;massives Vieleinsingen&#8220; eine Register aufzunehmen. Das hat dann im Sopran gleich so gut geklappt, dass wir auch noch den Alt aufgenommen haben. Wir waren dann so begeistert, dass wir gleich noch einen sehr guten Solisten aus dem Bekanntenkreis angeheuert haben, auch noch die M&#228;nnerstimmen zu machen. Das Ergebnis ist beindruckend. Nat&#252;rlich muss man die einzeln aufgenommenen Stimmen technisch gesehen noch im Raum verteilen und dabei alle Achsen ber&#252;cksichtigen, was insbesondere bei der Berechnung der Erstreflexionen aufgrund der unterschiedlichen Laufzeiten wesentlich ist. Aber, wenn man das alles mal gemacht hat, dann klingt&#8217;s gewaltig. Ich hoffe darauf, dass sich nun im Freundeskreis noch ein paar weitere dem Projekt wohlgesonnene Menschen mit Chorerfahrung finden, die den Chor durch ihre eigene Stimme erg&#228;nzen und sich damit im Nachtfuchs verewigen m&#246;chten. Dann wird das schon klanglich gro&#223;e Gebilde noch eindrucksvoller. Je Register liegen jeweils schon 16 Stimmen vor. Man kann sich also einfach einf&#252;gen. Ein gro&#223;er Vorteil der bisherigen solistischen Besetzung ist, das der Chor so wie er aufgezeichnet ist artikulatorisch und rhythmisch sehr exakt ist. Auf diese Weise h&#246;rt man einen Klang, der sonst nur sehr gut ausgebildeten und f&#252;r unser Projekt leider eher unerreichbaren Ch&#246;ren vorbehalten ist. Der Chor ist eine sehr sch&#246;ne Erg&#228;nzung, ein weiterer Schritt in Richtung Vollendung und technisch gesehen eine spannende Studie &#252;ber Alternativen, die vielleicht zeigen kann, dass man auch aus quantitativ wenig viel machen kann.<\/p><\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\t<p>In Nachtfuchs 4, dem (nunja) vierten Teil der ewig w&#228;hrenden Opern-Trilogie aus eigenem Hause kamen wir ohne Chor nicht mehr aus. Das Thema hatte uns in die Antike gef&#252;hrt und das Libretto aber auch die Musik verlangten f&#246;rmlich danach. Zu dramatisch gro&#223; war bis hierhin das Thema geworden. 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