Beitrags-Archiv für die Kategory 'Realität'

Objektiver Kontrollfetisch der Olive

Samstag, 14. August 2010 20:06

Mag sein, es klänge nach Spott. Vierfelder, vierblättrig, kleb-tattrig. Es geht doch nichts über ein Vier-Felder-Schema. Ungelenkes Gelände auf einem Tisch so glatt, wie die Olive.

Dieses Schema hier ist anders. Welches ist die Kontrollgruppe? Gibt’s am Ende drei davon? Oder nur eine? Und welche Kontrolle wird eine Olive-M’olive wohl auslösen? Habe raten müssen, aber mit Niveau. Mein Kollege hat das gleiche geraten. Jetzt sind wir objektiv. Nunc geht’s an’s Weiterdenken. Ach herrje.

Thema: Realität, Staunen und Zweifeln | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Meinigkeit und Selbstzerstörung bei Melonen

Freitag, 6. August 2010 23:59

Mit dem Spruch “iss mich, iss mich, vergiss mich nicht” hat man mir früher (sehr viel früher) aus Perspektive des Butterbrots z.B. die abendliche Mahlzeit schmackhaft zu gestalten versucht. Schon damals hat mich diese Animierung des Nahrungsmittels eher davon abgeschreckt, weiter zu kosten. Wer will schon etwas, das zum Zeitpunkt des Verzehrs über Bewusstsein, verfügt zu sich nehmen? Das kam mir reichlich seltsam vor. Will meinen: So lange das Brot eine Art Selbsreferentialität aufwies, war es als Nahrungsmittel Tabu.

Heute entdeckte ich vergleichbare Anwandlungen bei Melonen. Ausgerechnet während eines kurz-schweifenden Blicks in den Kühlschrank. Bei der Evaluation, ob da nun etwas gekauft werden müsse.

Ich bin eine Melone, iss mich

Diese Melone will gegessen werden. Und ich habe plötzlich den gleichen Konflikt wie schon vor vielen, vielen Jahren. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann will sie auch heute noch verzehrt werden. Hier sei des Weiteren darauf hingewiesen, dass die Melone sich selbst zur Sicherheit und zur Wiedererkennung unterstreicht.

Thema: Realität | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Mofa Spaß für Kinder

Mittwoch, 7. Juli 2010 9:25

Mofa fahren, oder besser “Moffa fahn”, ein Spaß für Kids mit Quads und anderen Gefährt. In Östereich schon ab 15, hierzulande ab 16. Noch. Das will man ändern. Ist keine so gute Idee, eigentlich. Daran gibt’s kaum Zweifel. Die Süddeutsche ist heute mal wieder einem lustigen Versuch erlegen, solcherlei in der Sache durchaus brauchbare Ideen mit Zahlen zu belegen. Da heißt es dann, in Österreich seien nach der Fahrerlaubnis für 15-jährige die Unfälle “sprunghaft angestiegen” und allein deshalb müsse man jetzt vorsichtig sein ob die Kids fahren dürfen.

Jetzt hab’ ich direkt eine unglaublich brillante Idee gehabt: Als Modellversuch würde ich gerne in einem (bevorzugt bitte bevölkerten) Bundesland ein einjähriges Fahrverbot für, nun, sagen wir mal 23-jährige einführen und durch die Ordnungshüter bitte entsprechend streng kontrollieren lassen, so dass auch sichergestellt sei, dass das Modellversuchsverbot wirklich implementiert ist. Sollte sich zeigen, dass nach Ablauf des Jahres die Verkehrsunfälle der 23-jährigen im Vergleich zum Vorjahr “sprunghaft gesunken” wären, so ist es wohl angebracht darüber nachzudenken, ein solches Verbot grundsätzlich auszusprechen. Bei entsprechendem Erfolg böten sich entsprechende Modellversuche auch für andere Alternstufen an. Brummbrumm?

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Mit einer guten Portion Lachen

Donnerstag, 24. Juni 2010 13:15

Es gibt Tage, da laufen Dinge einfach rund. Auch wenn’s viel zu tun gibt.

Wenngleich’s allemal komplexer wird dieses Jahr, alles, übrigens, die Realität uns hier und da einholt, dann gibt’s doch hin und wieder eine kurze Sekunde der lachenden Stille. Das hier symbolisiert einen recht umfangreichen Schritt. Danke an das Team.

Thema: Alltag, Realität, Schattenreigen, Technik, Wissenschaft | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Aus technischen Gründen

Montag, 14. Juni 2010 12:27

Heute kam per E-Mail in irgendeinem  ferneren Zusammenhang “zur Kenntnisnahme”:

“Aus technischen Gründen heute keine Stromabschaltung.”

Das habe ich sofort eingesehen.

Thema: Realität | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Interessante Aspekte anderer Heimreisen

Dienstag, 20. April 2010 0:56

Dass das auf der iberischen Halbinsel mal keine alten Erinnerungen weckt.

http://www.tagesschau.de/ausland/aschegrossbritannien100.html

Jedenfalls ist das sicher eine andere Art der Heimkehr.

Thema: Realität, Reise | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Ödizität

Donnerstag, 11. Februar 2010 18:29

Ödizität, die

Zustand/Index für auswegslose Langweiligkeit. Wie Langeweiligkeit, nur auswegsloser und noch blöder. Kommt von “öde”.

Vielleicht mess- und operationalisierbar. Jemand hat eine Ödizität von 8 und strebt an, sie auf 7 zu senken. Oder halt auf 9 zu erhöhen.

Man sollte außerdem einen Verein gründen. In dem werden nur Mitglieder aufgenommen, die zum Beispiel wenigstens eine Ödizität von 130 haben. Das ist dann für die Leute, die selbst in Briefmarkensammelvereinen durch eine zu hohe Belanglosigkeit auffallen. Die können sich da mit der Erforschung der Langweiligkeit und auch mit der Ödizität selbst befassen. Ganz langsam halt. Und erstmal vorsichtig, nicht zu großes Risiko eingehen. Und schön darauf achten, dass man sich selbst, nun, nicht untreu dabei wird. Am besten man stellt sicher, dass man sich selbst auch gleich noch stets in hinreichendem Maße anödet.

“Die Anöde” wäre der geigneter Platz für einen solchen Verein. Nein, die befindet sich nicht in einem Röhrenfernseher.

Thema: Realität | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer