Beitrags-Archiv für die Kategory 'Worte'

Der Kranich – Ein paar Gedichte

Freitag, 3. Februar 2017 11:58

Für alle Lyrikbegeisterte jenseits der zerromantisierten Sinnsprüche und Betroffenheitsanthologien habe ich einen eigenen Beitrag versucht. Der Kranich erzählt Euch etwas vom Befreit-Sein, mal ganz bitterböse, mal versöhnlich, mal nachdenklich und suchend und mal auch verträumt. Für den Kopf und zum Schmunzeln gibt’s einen Beipackzettel als Vorwort. Aber keine Angst, der muss aber nicht zwingend gelesen werden.

Cover des Buchs Der Kranich

Das Cover mit dem bewegten Kranich ist von Stefanie Pirnay.

http://www.epubli.de/shop/buch/Der-Kranich-Pablo-Pirnay-Dummer-9783741884337/60227

Im Buchhandel gibt’s den Kranich natürlich auch zu bestellen.
ISBN 978-3-7418-8433-7

Selbstverständlich kann man auch vorab mal in ein paar Seiten reingucken.

Thema: Staunen und Zweifeln, Worte | Kommentare (0) | Autor:

Zeichenlos

Montag, 11. Juli 2016 21:17

Kannst du zwischen den Zeilen leben?
Im Nichts? Moment einer Anarchie ohne Zeichen?
Ohne Bedeutung im Käfig deiner Allmacht?

Willst du aus dem Brunnen springen?
An fricher Luft etwas gewinnen,
das niemals dein hätte sein dürfen?

Willst auf Tränen du tanzen?
Ohne Gewicht stehen auf den Träumen der
Abweichung.

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Keine Hirnwindungen

Montag, 24. August 2015 10:46

Springst mir mit dem anderen
ins Auge als sei’s in Auge
gegangen sind zwar längst
alle schönen Momente waren
gezählt war auch der unendlich schnöde
Mammon geht von dannen
sieht die Wiese nicht mehr
vor lauter Augen, worin
Aufmerksamkeiten springen
als seien es keine Hirnwindungen

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Das Brett vorm Kopf

Mittwoch, 1. Oktober 2014 13:56

Es denkt,
weil Kopf,
nicht weiter als das Brett davor
und ganz woanders
ist alles ganz einfach.

Inspiriert aus den ManchGedanken
etwas ausgesucht überlegt,
hingelegt, dekoriert.

Wer soll da denn nicht sehnen?

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Kadmos Aha-Erlebnis

Samstag, 21. Juni 2014 18:53

Wutschnauze mit neuem Zwirn aufgeklöppelt,
Ein Stickwert des Ignor-Kranz gedrüllt
Auf fahrenden Sichtbarkeiten geräucherter Dummheit
Angereicht an Beeren aus Orientierungslosigkeit

Und somit nie erreichtes Aphrodisiakum
aus Langeweile geboren und herausgepresst
in eine Welt hineinverdrängt und – wie eine Kackwurst – achtlos auf ein altes Pianoforte gelegt

Da schielt und schilt man auf Jahrhunderte
gewonnenes Gut und grillt es
wie Billigfleisch an Bioreis und reicht noch lachend
Erdbeermarmelade dazu

Liebt derweil irgendwie indisches Flair,
Alles-Gut-Du, Schon-Alles-Okay-Irgendwie,
freut sich, wenn dann später die Gläser springen
voll achtlosem Vergessen, trotz Bart, voll achtlos halt so

Wir hatten bestellt um 8:20 Uhr
Prompt kam die Rechnung
Drei Euro Vierundzwanzig
Danke, ein Schnäppchen

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Großraum

Montag, 1. Juli 2013 9:18

Ich möchte in einem Großraumbüro sitzen,
wo ich die Leute höre, die ich mag,
die Leute sehe, die ich schön finde,
alle anderen werden technisch ausgeblendet.

Ich möchte, dass mich jeder sieht
aber ich nicht jeden,
dass mich jeder hört,
aber ich nicht jeden.

Und alle lieben mich,
aber ich liebe nur manche,
und manchmal liebe ich einzelne umso heftiger.

Alle machen, was ich will,
berauschend aber, weil sie es gerne und aus Einsicht tun
und dann ist auch—versprochen—wieder ganz schnell Nacht.

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An Getanztem Ohne

Montag, 11. März 2013 16:23

Magst es, Zwischenlachen,
halb etwas entdeckt haben,
halb etwas anderes darin gefunden,
dich immer wieder im Tanz gedreht haben.

Warst längst einmal nichts mehr,
außer symbolisch,
mit Verweis auf getanztes Ganzes,
ohne Mut.

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