Auf den Punkt kommen

Montag, 2. April 2018 19:39

I've made a point

Thema: Bild und Kunst, Realität, Staunen und Zweifeln | Kommentare (0)

Quantifizierung oder Quantisierung der Begeisterung

Dienstag, 6. März 2018 18:58

So ist er also. Der Alltag. Fragt nicht viel und schüttet den Schreibtisch mit Prozessen voll. Zum Glück ist der stabil. Dazwischen ein Lichtblick mit Stern und einer mit mehreren Sternen. Sterne sind gut. Die vergibt man, oder man bekommt sie. Im Januar habe ich mal welche bekommen. Und das hat sich gut angefühlt. Fast so, als seien sie in der Nähe eines Mondes (ob das ein Mond ist?). Die anderen Sterne sind Quantifizierung oder Quantisierung der Begeisterung. Fast wie nebenbei bekomme ich von einem sehr geschätzten Kollegen ein brandgutes, ein ehrliches, ein reflektiertes Lektorat. Kann sich noch jemand erinnern, als das noch keine Seltenheit war? Wir leben ja heute in… das ist natürlich Blödsinn. Klar, Nostalgie geht immer. Es gibt immer auch andere Zeiten mit anderen Räumen, die um Planeten entfernt seltsam zwischen den Kognitionen hängen bleiben. Seltsame Konnotation. Es gibt heute mehr Gins. Deutlich mehr Gins. Und sie glitzern, wie Utopische Blasen vor arrangierten Bar-Wänden. Offenbar mögen Kunden jetzt eben diesen vielfältigen Geschmack. Das nächste wird Rum oder Tequila—oder Obstbrände. Man weiß ja nie. Im Techniksuperstore stehen wieder Schallplattenspieler. Und Schallplatten. Deren Inhalt ist allerdings etwas dröge. Im Parlament experimentieren sie wieder mit zublödzumohneschreibendarüberzuschreiben. Der Humor stinkt, wie all die ausgetretenen Sneaker in der S-Bahn. Aber der Humor hat immer schon gestunken. Außer, er war nicht lustig. Das ist schon in Ordnung so. Zurück gedacht, als man noch durch Wälder sprang und vor Glück schrie; das Glück ist einfach ein anderes geworden. Es hat sich eine ganz neue geschmackliche Komplexität verordnet. Ansonsten ist es einfach Glück. Unaushaltbar gut. Nichts weiter—aber das Beste. Was mag’s dem Nomaden wohl in den Sinn kommen?! Es wird wohl weiter gezogen. Auch um Räume zu öffnen, die ein Licht aufgehen lassen. Es ist so brachialromantisch schön, wenn ein Licht aufgeht. Ich kann nicht umhin. Da bricht mir jeder Sarkasmus unter der Schuhsohle hinweg. Was soll’s wohl? Für heute: Sonne, Mond und Sterne. Und noch ein wenig Salz.

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Kacheln. Eine aufgeregte Beschwerde.

Donnerstag, 13. April 2017 8:57

Ich erinnere mich gut an eine Zeit, da war es verpönt, wenn man auf einer Webseite zu viel scrollen musste. Da wurden die Anzahl der Klicks gezählt, die man zu einer Information zurück legen musste. Man nannte das Usability, und dafür gab es sehr präzise angeführte Gründe, die aus der allgemeinen und Kognitionspsychologie abgeleitet waren.

Diese allgemeinen Prinzipien gibt es ganz bestimmt immer noch. Sie wurden schon damals auf die menschliche Wahnehmungs- und Verarbeitungsevolution zurück geführt. Diese Erkenntnisse haben sich nicht radikal verändert.

Inzwischen sind alle Webseiten vom Werbefuzzy über die Bahn und Bank (wo besonders schnelle und übersichtliche Information angesagt wäre) bis hin zu Nachrichten zur Kachel übergegangen. Ich muss jedesmal erstmal kilometerweit durch langweilige Stock-Bilder scrollen bis ich—wenn überhaupt—irgendwann zu einer Information gelange.

Gibt es die gute alte Usability noch? Ich wünsche mir deren höchst direktive Richtlinien zurück. Am besten ganz schnell. Die Webseiten können trotzdem gut aussehen. Auch ohne warpende Stockbilder.

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Der Kranich – Ein paar Gedichte

Freitag, 3. Februar 2017 11:58

Für alle Lyrikbegeisterte jenseits der zerromantisierten Sinnsprüche und Betroffenheitsanthologien habe ich einen eigenen Beitrag versucht. Der Kranich erzählt Euch etwas vom Befreit-Sein, mal ganz bitterböse, mal versöhnlich, mal nachdenklich und suchend und mal auch verträumt. Für den Kopf und zum Schmunzeln gibt’s einen Beipackzettel als Vorwort. Aber keine Angst, der muss aber nicht zwingend gelesen werden.

Cover des Buchs Der Kranich

Das Cover mit dem bewegten Kranich ist von Stefanie Pirnay.

http://www.epubli.de/shop/buch/Der-Kranich-Pablo-Pirnay-Dummer-9783741884337/60227

Im Buchhandel gibt’s den Kranich natürlich auch zu bestellen.
ISBN 978-3-7418-8433-7

Selbstverständlich kann man auch vorab mal in ein paar Seiten reingucken.

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Zeichenlos

Montag, 11. Juli 2016 21:17

Kannst du zwischen den Zeilen leben?
Im Nichts? Moment einer Anarchie ohne Zeichen?
Ohne Bedeutung im Käfig deiner Allmacht?

Willst du aus dem Brunnen springen?
An fricher Luft etwas gewinnen,
das niemals dein hätte sein dürfen?

Willst auf Tränen du tanzen?
Ohne Gewicht stehen auf den Träumen der
Abweichung.

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Tag der Lehre 2016

Sonntag, 8. Mai 2016 11:07

Trailer zum #tagderlehre2016 der Philosophischen Fakultät III der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Mit Katharina Kohl, Marleen Ebert und Philipp Streit.

 

 

Es wird am Tag der Lehre ein spannende Rahmenhandlung und Workshops rund um das Thema “Theorie und Praxis” geben.

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In between. Worlds. Frames. Framed.

Montag, 11. April 2016 22:24

In Between. Worlds. Frames. Framed.

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