Beitrags-Archiv für die Kategory 'Alltag'

Mit einer guten Portion Lachen

Donnerstag, 24. Juni 2010 13:15

Es gibt Tage, da laufen Dinge einfach rund. Auch wenn’s viel zu tun gibt.

Wenngleich’s allemal komplexer wird dieses Jahr, alles, übrigens, die Realität uns hier und da einholt, dann gibt’s doch hin und wieder eine kurze Sekunde der lachenden Stille. Das hier symbolisiert einen recht umfangreichen Schritt. Danke an das Team.

Thema: Alltag, Realität, Schattenreigen, Technik, Wissenschaft | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Materielle Schichtungen und Dill-Emma

Sonntag, 20. Juni 2010 8:56

Anton Chechov hatte sich seinen Geschichten bedient um seine Medizin, insbesondere das Praktizieren, zu finanzieren. Ein interessanter Gedanke. Für Behandlungen hat er offenbar nichts verlangt. Er galt jedoch nur als mittelmäßig guter Arzt. Dass er dafür schreiben musste, dafür war ich ihm schon des öfteren dankbar. “Eine langweilige Geschichte” würde ich durchaus zu meinen literarischen Lieblingen zählen.

Jemand, den ich nun kürzlich das große Vergnügen hatte kennen lernen zu dürfen, finanzierte sich sein Medizinstudium durch seine Kunst. Damit hier keine Verwirrungen aufkommen: Es war insbesondere die Malerei und in Teilen die Bildhauerei und eher nicht die Alleinunterhalterei (nur für den Fall). Ein spannender Blickwinkel in immer wieder interessante Biographien. Das ist etwas grundsätzlich Schönes bei der Arbeit mit Studierenden: Nicht alles ist geradlinig, und die spannenden Fälle sind da eher ein guter Garant für das Fehlen einer veritablen Geradlinigkeit. Eine andere Studierende finanziert sich vollständig selbst, und ich habe den Eindruck gewonnen, eine besonders starke Chaosausprägung der Vieltausend-Baustellen ist nicht nur der Antrieb sondern auch das Werkzeug des immer wieder kehrenden Erfolgs. Andere sind erst am erwägen, ob sich ein Ausbruch lohnen könnte und zweifeln an der Instabilität und der mangelnden Kontrolle. Halbes Grinsen, Neugier und hoffentlich ein wenig induziertes kognitives Dilemma. Die Alternative, Verzeihung, Dill-Emma, vielleicht nicht ganz so wünschenswert.

Thema: Alltag, Hochschullehre | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Intermezzo-Einstieg

Dienstag, 1. Juni 2010 15:43

Vorerst ist das Ende der langen Reisestrecke erreicht. Nach einem meinerseits eher brüchigen Semesterstart, muss ich allmählich feststellen, dass so manche meiner Studierenden erfreulich gut dabei sind. Das gibt deutlichen Rückenwind für die Lehre. Wie so oft, ist eine positive Feedback-Schleife großartig — haben alle was davon. Etwas mehr Neugier auf die Menschen dahinter bleibt mir noch. Was sind da für Biografien, für Beweggründe, für Ideen, Träume, wo ist der Wahnsinn? Bei 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem Seminar ist das leider schwerer als erträumt. Ansonsten stapelt sich auf meinem Schreibtisch liegen gebliebene und neue Arbeit und erzeugt einen Sog des Wahnsinns. Resignieren möchte ich trotzdem nicht, das wär’ zu einfach. Besenstrich für Besenstrich, wie der alte Beppo; Erinnerungen sind etwas wundervolles — selbst, wenn es nicht die eigenen sind.

Thema: Alltag | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Freiburg Intermezzo

Dienstag, 18. Mai 2010 11:38

Einmal mehr zurück in Freiburg. Ein erneutes Intermezzo, ordentlich Lehre und Termine zwischendrin. Drei weitere Paper akzeptiert und dennoch ein Riesenberg unerledigter Dinge, einige davon nach wie vor mit brennender Priorität. Dazwischen mit gutem analytischen Verstand einiger Studierender konfrontiert und wieder einmal (wieder einmal!) mit Dateien, wie “Hausarbeit.doc”. Nein, das ist noch immer kein guter Dateiname. Nebenbei noch ein paar neue Welten eröffnet, keine geschlossen. Das erhöht, liebe Planspielsimulatormenschen, sowohl die Handlungs-, als auch die Modell-, jaja, als auch die Umgebungskomplexität gleichermaßen. Ich hab’s ja so gewollt. Zwischendurch hat man in der Verwaltung wichtige (wirklich wichtige!) Dokumente verlegt. Ein Umstand für den ich aufkommen muss — finanziell und mit unnötiger Arbeitszeit. In den nächsten Malen werde ich ein Einschreiben mit Rückschein schicken. Auch wenn das sicher auf der anderen Seite nervt. Seit Ende Februar bin ich in unterschiedlichen Anlässen am Reisen. Immer zwischen zwei Punkten. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Ich freue mich darauf, meine Gedanken irgendwann einmal wieder einfach schweifen lassen zu können. Dann, wenn ich den Dingen nicht mehr hinterher hecheln muss. Wann das sein wird, steht in irgendwelchen Sternen. Aber in einer anderen Galaxie, vermutlich. Der Blick aus meinem Büro entschädigt ein wenig für die verloren gegangene Muße. Freiburg hat sehr schöne Seiten.

Thema: Alltag | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Geht nicht, weil geht schon

Dienstag, 27. April 2010 16:20

Und ich dachte, diese Sorgen wär’ ich jetzt endgültig los. Jedenfalls den blumigen Worten manch gehackter Kollegen zu folge. Tsts.

Thema: Alltag, Technik | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Aussprache korrigieren: Eyjafjallajökull

Samstag, 24. April 2010 14:09

Da hab’ ich erst noch ein wenig recherchiert um’s dann doch nicht richtig hinzubekommen. Dieser Mann gibt sich sehr viel Mühe, damit ich’s endlich richtig hinbekomme.

http://www.youtube.com/watch?v=LvwkeUtCJok

Jetzt kann ich das Ding beim Namen nennen.

Thema: Alltag, Reise | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer

Müll auf Reisen

Donnerstag, 15. April 2010 16:46

Da mag der Inhalt sogar gesund gewesen sein. Noch und nöcher. Oder nicht. Wenig nachzuvollziehen. Der bei dieser Angelegenheit einhergehende Müll war’s wohl sicher nicht.

An Volumen war der deutlich mehr als das mittelmäßig köstliche Mahl. Das war zwar in anderer Hinsicht gut, aber nicht in dieser.

Thema: Alltag, Reise | Kommentare (0) | Autor: Pablo Pirnay-Dummer