Fehlerbehebung beim Perlmodul Statistics::R

Donnerstag, 1. Juni 2006 20:32

Wer aus vielerlei nennbaren Gründen R einer gängigen Statistiksoftware vorzieht—und wer zudem aus Perl heraus mit R kommunizieren will, um z.B. die ganzen schönen Berechnungen einfach von Perl aus in R durchführen zu lassen, braucht das Modul Statistics::R. Eigentlich braucht man’s nicht unbedingt, weil man sich auch aus der Shell via Batchmode einigermaßen mit R verständigen kann.

R CMD BATCH [options] infile [outfile]

So richtig schön wird’s aber erst mit dem Modul, das uns Graciliano M. P. glückerlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Lädt man das Modul mit CPAN auf eine der neueren Versionen von R, so hängt sich test oder install auf. Eine Fehlermeldung erscheint: Unkown GUI none. [...]

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Liederabend mit Stefanie Pirnay und Takumi Tanaka

Montag, 22. Mai 2006 17:56

Manch einer hat es trotz des hingebungvollen Versuchs meiner Frau Stefanie Pirnay alles geheim zu halten, gestern trotzdem zu ihrem Liederabend geschafft.

Stefanie Pirnay und Takumi Tanaka
(Foto: Satjawan Walter)

Wer sich einen Geheimdienst leistete, wurde auf mit einer wundervollen Schatzkiste voller Purcell, Schumann, Eisler, Wolf und Bernstein belohnt. Zusammen mit Takumi Tanaka (Piano) folgten wir Zuhörer jenem fliegenden Teppich aus rasanten, besinnlichen, sehnenden, zynischen und triumphierenden Beiträgen, der trotz der ganz unterschiedlichen Epochen und Kompositionsstile nie zu einem Flickenteppich wurde [...]

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Die Realität als solche

Mittwoch, 17. Mai 2006 18:44

“Die Realität ist erstaunlich interaktiv”

Von dieser Beobachtung (deren Autor mir leider nicht bekannt ist) ausgehend möchte ich mich einbringen und herausfinden, was die Interaktivität mit der Realität anstellt. Dabei steht im Vordergrund die Freude an der Beobachtung, die einfache Beschreibung ohne vorgegebene Interpretation. Denn das ist es, was die Realität ausmacht. Sie ist nicht konstruiert, oder wenn, dann “nur” ad hoc, aus einem scheinbar sinnlosen aber nicht zufälligen Zusammenspiel ihrer Konstituenten. Und diese Konstituenten sind das, was sich beobachten lässt. Manchmal liegt der Reiz in ihrer Isolierung, manchmal in ihrer Einbettung in die Realität. Die Konstituenten werden immer wieder neu zusammengesetzt und bilden immer wieder ein neues Bild der Realität. So entstehen Bilder, die manchmal sogar die Realität selbst in Frage stellen, weil sie einfach zu wahr sind, um wahr zu sein. Ein schöner Gedanke, der weit tragen kann.

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Glückpilze und Pilze

Freitag, 12. Mai 2006 16:35

Glück läßt sich nicht fassen. Erst recht nicht, wenn’s einen am Kragen packt. Ich meine jetzt nicht dieses Glück, das einem dabei hilft, ein richtiges Blatt Karten zu bekommen. Also stehe ich fassungslos. Ich bin ein Glückspilz. Von ganz wenigen Ausnahmen abgerundet (oder verkantet?), sehe ich mein Leben so. Alles andere wäre auch unverschämt. Manchmal denkt man—dialektisch geschult, wie man ja so ist—ob nicht irgendwann die Rechnung kommt. Allen Unkenrufen zum Trotz dauert das an. Interessanterweise inspiriert das zum Spiel mit dem Zwielicht (nicht, dass das Zwielicht nicht ohnehin interessant wäre). Da mir die Klang und seine Bewegung mehr als die Sprache zum Ausdruck verhilft, kann ich mich in einer Reihe angehender “Pilze” austoben. Das sind Stücke, die so heißen, also “Pilz, part 1” und so weiter. [...]

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A… mit Ohren

Donnerstag, 11. Mai 2006 12:16

Haribo hat eine riesengroße Box, die heißt “A… mit Ohren”.

Drin sind Ä...e aus “Mäusespeck” (wobei natürlich keine Mäuse über die Klinge springen müssen—so darf man sich das nun nicht vorstellen) mit Ohren aus Fruchtgummi. Ein paar wenige Früchte müssen dafür vermutlich tatsächlich das Leben lassen, aber nicht zu viele.

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Verkannte Kompositionalität

Dienstag, 28. Februar 2006 16:13

Dass der Energieerhaltungssatz nur Unsinn sein kann, weil es kein abgeschlossenes Bezugssystem geben kann (schon gar keins, das wir jemals beobachten könnten) und dass der leiseste Verdacht auf Chaos irgendwo draußen und irgendwo drinnen (vor allem aber draußen) dann sowieso alles zunichte macht mag, manchem am Rande der Newton’schen Alltagsphysik schonmal aufgefallen sein. Aber das nur am Rande. Viel interessanter ist, dass sich aus unbekannt vielen Elementaren unbekannt viele (aber wesentlich mehr) komplexere Gebilde herstellen lassen, aber das ist zumindest ja besser bekannt. Kompositionalität bedeutet, dass beliebig solche Dinge zusammengefügt werden können. [...]

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Verein zur formalen Bestimmung von Inhalt ohne Bedeutung

Montag, 27. Februar 2006 17:33

Man sollte einen Verein gründen. Einen Verein zur formalen Bestimmung von Inhalt ohne Bedeutung. Natürlich müsste dieser Verein eingetragen sein. Er könnte sich auch am Nullbuch verdient machen. Eine wertgeschätzte Kollegin und ich haben dieses Projekt lange vor uns hergeschoben. Seine Entwicklung und Veröffentlichung steht dringend aus. Man könnte allerlei Metaphern reinlegen. Das Buch müsste schon aus hedonistischen Gründen einen Anekdotenteil haben. [...]

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